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Home IX. Eine Nacht auf dem Hochvogel Das Berggündelesthal [Bärgündelestal] und die Berggündelesalpe [B.-ergänzen!] Der kleine Hochsee
 H. v. Barth: Aus den Nördlichen Kalkalpen (1874)
 II. Aus den Algäuer Alpen [geographische Bezeichnungen sind noch nicht überprüft]
 IX. Eine Nacht auf dem Hochvogel

Orographische Stellung des Hochvogel; Grenzverhältnisse

Mit der Unteren und Oberen Berggündele-Alpe [Bärgündele-???] hatte ich bereits zwei Stufen der grossen, in mehrfachen Terrassen sich aufbauenden Thalmulde erstiegen, welche im Südosten des Berggündele-Thales [Bärgündele-Tal] bis in's Herz des Gebirges, an den Fuss der unmittelbarsten Nachbarn des Hochvogel, sich hineinzieht. Der Hauptgrat des Gebirges, umschliesst ihre innersten Kare; von der Lerchwand (6973' 2265 m. Grenzkarte), an deren Westflanken die Weidegründe der Berggündele-Alp [Bärgündele-???] sich hinbreiten, zieht derselbe über den Kessel- oder Schwarzwasserspitz (7012' 2278 m. Gr.-K.) und Fuchskarspitz (7087' 2302 m. Gr.-K.) gegen Süden zum Kreuzspitz (7267' 2361 m. Gr.-K.), um sodann als zackige Schneide über den Vorderen Wilden die Wilden-Gruppe zwischen Berggündele- [Bärgündele-] und Oythal zu erreichen.

Der Hochvogel zählt nicht unter die Gipfel des Hauptkammes. Vom Kreuzspitz mit kurzem Grate südlich sich abzweigend, steht er völlig im Wassergebiete des Lech, und die, im östlichen Algäu sonst ganz naturgemässe bayerisch-tirolische Grenze berührt diesen althergebrachten Grenzpunkt nur mit einer höchst unnatürlichen Ausspitzung.


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Letzte Aktualisierung am 23. April 2017

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