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Home XXV. Der Waxenstein; aus dem Höllenthale an den Eibsee Kleine Hochkare, Kluft und Platthänge Rückkehr zur Jägerhütte im Höllenthal
 H. v. Barth: Aus den Nördlichen Kalkalpen (1874)
 V. Aus dem Wetterstein-Gebirge [geographische Bezeichnungen sind noch nicht überprüft]
 XXV. Der Waxenstein; aus dem Höllenthale an den Eibsee

Das Ziel und seine Aussicht: der Eibsee

Die Aussicht, grossentheils nebelverhüllt, namentlich im Inneren des Höllenthales, bot gleichwohl einige freundliche Ausblicke in's sonnenhelle Thal von Grainau und Garmisch. Die Perle in diesem Bilde ist unbestritten der Eibsee; bekannt sind die überwänglichen Schilderungen des Eindruckes, welchen sein Erscheinen auf den vom Plattacher Ferner zum Grate heraufklimmenden Zugspitz-Besteiger hervorrufe; sie sind, wie gesagt, höchst übertrieben, passen dagegen wörtlich auf den Anblick des Eibsee's, welchen der Waxensteinkamm, der Waxensteingipfel bietet: hier in der That glaubt man senkrecht in den schimmernden Spiegel hinunterzuschauen, wie auf einer Karte liegt vor den Augen ausgebreitet seine waldumrahmte, tief azurblaue Fläche, die vielgewundenen Ufer gesäumt von hell meergrünem Bande, ein grüner Ring um jede seiner Felseninseln, grüne Flecken überall, wo Erhebungen des Grundes seine Tiefe verringern. Hart nebenan, in tiefes Tannendunkel verborgen, ruht das sanftgrüne Gewässer des Frillensee's.


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Letzte Aktualisierung am 23. April 2017

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