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Home XXV. Der Waxenstein; aus dem Höllenthale an den Eibsee Am Kreuzjoch Ein Führer in's Höllenthal
 H. v. Barth: Aus den Nördlichen Kalkalpen (1874)
 V. Aus dem Wetterstein-Gebirge [geographische Bezeichnungen sind noch nicht überprüft]
 XXV. Der Waxenstein; aus dem Höllenthale an den Eibsee

Die Hoch-Alpe

Gegen 10 Uhr traten wir auf die hügelige, reichbegrünte Terrassenstufe der Hoch-Alpe*) aus, und sprachen in der kleinen, niedrigen Hütte bei freundlichen Sennen zu. Für mich begann jetzt die Frage in den Vordergrund zu treten, was an dem heutigen Tage zu beginnen sei; so ungünstig, als es Morgens den Anschein gehabt, hatte das Wetter sich nicht gestaltet, es war und blieb zwar nebeldunstig, aber ich hatte, und das namentlich im Sommer 1871, oft schon unter schlechteren Bedingungen meine Bergtouren angetreten.

*) 5215' 1694 m. Gümbel. Die Hoch-Alpe bietet dem Touristen im Wetterstein-Gebirge einen leicht erreichbaren Aussichtspunkt vorzüglicher Qualität. Namentlich erstreckt sich der Fernblick in's flache Land hinaus über den Starnberger See und die Gegend von München, sowie ostwärts auf die Gebirge der Riss. Eine Ersteigung der Hoch-Alpe (oder des Kreuzjoches) von Partenkirchen aus mit Abstieg in die Bodenlahn und in's Rainthal würde sich für jeden Touristen empfehlen, der auf die Felsenscheitel der Gebirge sich zu verirren keine Lust fühlt.


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Letzte Aktualisierung am 29. August 2018

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