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Home XXV. Der Waxenstein; aus dem Höllenthale an den Eibsee Erscheinung der Riffelwandspitzen – der Zugspitze von Nord Das Riffelthor
 H. v. Barth: Aus den Nördlichen Kalkalpen (1874)
 V. Aus dem Wetterstein-Gebirge [geographische Bezeichnungen sind noch nicht überprüft]
 XXV. Der Waxenstein; aus dem Höllenthale an den Eibsee

Die südliche Riffelspitze

Die Schuttflanke hinan, zuletzt über einen rauhen Trümmergrat, hatte ich, 3 Stunden nach Aufbruch von der Jägerhütte, den schmalen Scheitel der Riffelspitze gewonnen (etwas niedriger, als der Grosse Waxenstein, ca. 7050' 2290 m.). Ich war eben rechtzeitig gekommen; schon flogen wieder die weissen Dunstballen vom Thale herauf, die Gipfelhäupter allmählig verhüllend; noch standen sie mir frei gegenüber, die gewaltigen Häupter des Rainthaler Kammes, die Alpspitze, – der Nördliche Hoch-Blassen-Gipfel als steile Kegelpyramide, hinter ihr lugt der zweite Gipfel kaum bemerklich hervor; – die Höllenthalspitzen, – Euch traue ich auch nichts Gutes zu! – Das zerrissene Felsmassiv der Zugspitze. In nordöstlicher Richtung die aneinander gedrängten Thürme des Waxenstein-Kammes, mir zunächst die schroffe, aber beträchtlich niedrigere Nördliche Riffelspitze. Westlich in der Tiefe der Eibsee – ein entzückendes Bild! – die Wänder aber, die nach jener Seite abstürzen, für meine Absichten ziemlich trostlos.


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Letzte Aktualisierung am 23. April 2017

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