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Home XVII. Die Obere Platte im Mieminger Gebirge XVII. Die Obere Platte im Mieminger Gebirge Namen und Stellung dieses Gebirges; seine Bauart
 H. v. Barth: Aus den Nördlichen Kalkalpen (1874)
 III. Aus dem Nord-Innthaler Gebirge [Karwendel/Mieminger Gebirge] [geograph. Bezeichnungen noch nicht überprüft]
 XVII. Die Obere Platte im Mieminger Gebirge

Eine Ersteigung in der Mieminger Kette

In der Einleitung des ersten Capitels dieses Abschnittes bereits habe ich erwähnt, dass meine Scheidung der Innthaler Berge von Quellengebiete der Isar keine orographisch begründete sei und in einer vollständigen, orographischen Behandlung dieser Gebirge nicht Platz greifen könnte; dass sie jedoch in touristischer und touristisch-beschreibender Beziehung ihr Recht behauptet, da es in der That andere Berge sind, die der Reisende im Innthale, als die er in der Riss erblickt, andere Wege, andere Thäler, die er nach ihren Gipfelhöhen verfolgt und die erst im fernen Centrum der ganzen Gruppe brüderlich sich die Hand reichen.

So mag es denn entschuldbar erscheinen, wenn ich im Innthale noch einen Schritt weiter aufwärts thue und eine Tour des jüngstverflossenen Sommers (1873) als einen Anhang des Abschnittes über die Innthaler Kalkgebirge gebe; die Besteigung des Culminationspunkte einer Gruppe, richtiger gesagt einer Kette, die mit der Karwendel-Gruppe, in deren Süden die vorhergegangen Capitel einige Streiflichter zu werfen bestimmt waren, in gar keinem Zusammenhange mehr steht, von ihr durch die wahre orographische Grenze des Passes Seefeld und der niedrigen Leutascher Berge [Arnspitzgruppe?] getrennt ist, dagegen ziemlich enge verknüpft ist mit der Wetterstein-Gruppe.


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Letzte Aktualisierung am 23. April 2017

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