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Home XXV. Der Waxenstein; aus dem Höllenthale an den Eibsee Das Höllenthal und der Waxensteinkamm Vom Rainthaler Hof in's Bodenlahnthal [1871]
 H. v. Barth: Aus den Nördlichen Kalkalpen (1874)
 V. Aus dem Wetterstein-Gebirge [geographische Bezeichnungen sind noch nicht überprüft]
 XXV. Der Waxenstein; aus dem Höllenthale an den Eibsee

Touristenwege; angebliche Unzugänglichkeit des Waxenstein

Das Höllenthal bildet ein nicht seltenes Ziel touristischer Ausflüge; sei es der Pfad an der Felsenwand hin zur Brücke seiner Klamm, welche an grossartiger Wildheit jene der Partnach bei Weitem übertrifft; sei es das Höllenthor, – der Pass von der Hochalpe in's Höllenthal. – Wer letzteren überschreitet, der übersieht von günstigem Standorte aus den Waxensteinkamm, wie die Profilskizze diess Kapitels ihn dem Leser vorführt.

Das Innere des Höllenthales wird nur äusserst selten vom Fusse der Alpenfreunde betreten. Ein Gipfel des Waxensteinkammes, sein Culminationspunkt namentlich, der Grosse Waxenstein selbst, hat wohl kaum anderen Besuch noch als den des Jägers und des Schafhirten erfahren. Betrachtet man mit dem Fernglase von Partenkirchen aus diesen Felsenscheitel, erblickt auf ihm die etwas schiefstehende Signalstange und frägt nach der Ersteigung des Waxenstein, so kann oder konnte wenigstens früher man zur Erwiederung bekommen, er sei vor langer, langer Zeit einmal, – seitdem nie mehr erstiegen worden. Und die Schroffheit dieses Kammes, die abgehackte Gestaltung seiner Gipfel verspricht in der That dem Bergwanderer wenig Gutes von solch' einem Versuche.


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Letzte Aktualisierung am 23. April 2017

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